FAQs

Wie steht es mit der Gesundheit und Sicherheit in den einzelnen Ländern?
Die meisten Länder, in die wir die Volunteers vermitteln sind Entwicklungsländer, in dem deutlich größere Gesundheitsrisiken bestehen als in Deutschland - oft bestehen Malariarisiken. Vor Antritt der Reise sollten die Teilnehmer zu einem Tropenarzt gehen und sich über notwendige Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen beraten lassen – früh genug, denn einige Impfungen dauern mehrere Wochen. Die Anschriften von Tropenärzten- und Instituten findest du unter: www.crm.de. Impfungen sollten erst dann vorgenommen werden, wenn man definitiv für das Programm zugelassen ist. Auch die politische Lage kann sich in diesen Ländern immer schnell ändern, dennoch sind die Länder, die wir anbieten politisch stabil und auch als Reiseland geeignet, wenn man sich an einige Spielregeln hält. Nähere und aktuelle Infos findest du auch auf den Seiten des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de.

Was muss ich vorher bedenken?
Sei dir im Klaren, dass du mit den Programmen in eine völlig andere Welt eintauchen wirst. Du wirst dein Gastland von seiner ursprünglichen Seite kennen lernen und z.T. unter sehr einfachen Verhältnissen leben. In einigen Ländern (z.B. Ghana) muss das Trinkwasser von einem anderen Ort geholt werden, der Strom fällt regelmäßig aus und die Toilette besteht aus einem Plumpsklo ohne Wasserspülung. Waschmaschinen gibt es meist auch nicht. Es wird starke Anpassungsfähigkeit und Flexibilität verlangt, sei es bei der Gastfamilie oder im Projekt. Du wirst wenig Privatsphäre haben. Für einige Volunteers ist die erste Zeit eine sehr starke psychische Belastung. Es ist heiß, laut, staubig, es liegt viel Abfall auf den Straßen, das Essen schmeckt anders und, und, und. Informiere dich also wirklich gut über das Land und das Leben dort. Insbesondere weichen die Erziehungsmaßnahmen in den meisten Gastländern erheblich von den deutschen ab. Bitte erwarte nicht, dass du die Denkweise der Einheimischen verändern kannst. Ziehe Erfahrungsberichte anderer Volunteers, oder Reisender zu Rate, ob diese Auslandserfahrung die Richtige für dich ist.

Kann ich wirklich etwas in dem Land verbessern?
Viele Volunteers fahren mit falschen Erwartungen und Illusionen eines Weltverbesserers in das jeweilige Zielland. Einige Volunteers sind enttäuscht darüber, dass sie nicht wirklich etwas erreicht haben bei ihrem Projekt und haben das Gefühl ihre Arbeit ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Strukturen in den Ländern sind komplett anders und werden nicht durch einen Volunteer aus Deutschland zu ändern sein. Die Kultur in dem jeweiligen Zielland ist sehr unterschiedlich zur deutschen Kultur, sowie die Erziehungsmaßnahmen ebenfalls. Von Prügelstrafen wird leider häufig berichtet. Du kannst versuchen, dies bei den Betreuern anzusprechen, aber erwarte nicht, dass sie sich ändern. Wenn du dieses Thema anspricht, mache dies sehr vorsichtig und stelle die Betreuer in keiner Weise an den Pranger oder als hinterwäldlerisch dar. Sie machen diesen Job schon länger als du! Beachte insbesondere wie wichtig der Respekt gegenüber Älteren und Vorgesetzten in anderen Ländern angesehen wird!
Zum Teil kann deine Tätigkeit auch sehr eintönig sein, manchmal ist auch einfach gar nicht so viel zu tun. Du musst dir das so vorstellen: In einem Land, in dem die Löhne so gering sind, werden natürlich auch viele Mitarbeiter beschäftigt.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Wer an unseren Programmen teilnimmt, muss mindestens 18 Jahre alt sein und gute Englischkenntnisse mitbringen. Da du dich in einen völlig fremden Kulturraum begeben wirst, sind Anpassungsvermögen, Selbständigkeit und Reiseerfahrung unabdingbar. Insbesondere die afrikanische und indische Kultur unterscheidet sich grundlegend von der europäischen: Wir erwarten von unseren Teilnehmern, dass sie den Einheimischen mit einer offenen und respektvollen Einstellung begegnen und die dortige Lebensweise nicht vorschnell beurteilen! Die beste Art, sich auf seinen Auslandsaufenthalt vorzubereiten ist, sich möglichst umfassend über das Land zu informieren. Fachliche Kenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, aber sicherlich von Vorteil.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich schon älter bin?
Grundsätzlich gibt es keine Altersbeschränkung für die Programme.

Do it yourself?
Theoretisch könnte man sich einfach einen Flug ins Ausland buchen. Das ist nicht schwer, aber dann fängt der „Spaß“ an:
Du musst eine Arbeitsstelle und eine Unterkunft finden, dich rechtzeitig um das richtige Visum kümmern und selbst entscheiden, in welche Gegend es sich überhaupt lohnt zu fahren. Am Flughafen stehst du alleine nach einer langen Reise, zu deiner Herberge musst du selbst hinfinden, eine Postadresse hast du nicht und auf dein Gepäck musst du selbst jederzeit Acht geben. Das kann alles funktionieren, muss es aber nicht. Und darüber hinaus brauchst du viel mehr Zeit.

Wenn du jedoch diese ganzen Formalitäten und Anfangsschwierigkeiten vermeiden möchtest, sind wir von into für dich da: Wir geben dir alle Informationen, die du brauchst und du erhältst wertvolle Tipps. Du wirst am Flughafen abgeholt und zu deiner Unterkunft gebracht. Dann erhältst du Unterstützung bei der Eingewöhnung und um die richtige Kranken- und Unfallversicherung kümmern wir uns, wenn du das möchtest, auch.
Es ist deine Entscheidung: Du kannst entweder viel Zeit investieren und Risiken in Kauf nehmen oder ein bewährtes und kompaktes Programm wählen, das dir Sicherheit bietet und bei dem du keine Zeit verlierst.

Um dir einen reibungslosen Ablauf des Programms zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass nichts vergessen oder übersehen wird, übernimmt into für dich diverse Formalitäten.
Vom Zeitpunkt deiner Anmeldung an läuft es „automatisch“. Alle Aufgaben und Formalitäten für deinen Aufenthalt werden nun zu unserer Aufgabe, die wir zusammen mit unseren Partnerorganisationen für dich übernehmen. Alles was du tun musst, ist die Online-Anmeldung ausfüllen. into wird dein Sprungbrett ins Ausland sein und du hast Zeit, dich in Ruhe auf dieses Abenteuer vorzubereiten.

In welchen Projekten kann ich mitwirken?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Einsatz als ehrenamtlicher Helfer:
Zum Beispiel kannst du in einem Waisenhaus bei der Versorgung und der Beschäftigung von Kindern mitwirken. Oder du kannst in einer Grund- oder weiterführenden Schule unterichten. Weitere Möglichkeiten sind z.B. die Gesundheits- und Hygieneberatung oder Tätigkeiten im Naturschutzbereich. Relevante Praxiserfahrung in diesen Bereichen ist sicher von Vorteil, viel wichtiger ist jedoch eine gehörige Portion Flexibilität und Kreativität. Je nach Projekt und Aufgaben wirst du volle Werktage oder in Teilzeit arbeiten. An den Wochenenden hast du in der Regel frei. Insbesondere Teilnehmer, die in einem Projekt mit Kindern arbeiten, sollten sich darauf einstellen, dass die Erziehungsmethoden wesentlich autoritärer sind als in Europa.

Viele Projekte sind vergleichsweise schlecht ausgestattet oder können nicht ausreichend viele Mitarbeiter beschäftigen – deine Hilfe ist deshalb umso wertvoller. Oft gibt es im Projekt keinen Mitarbeiter, der sich ausführlich um dich kümmern kann. Deshalb gilt: Eigeninitiative zeigen, kreativ sein und einfach mit anpacken! Die Mitarbeiter des Projekts wissen deine Hilfe zu schätzen, viele Teilnehmer schließen hier Freundschaften fürs Leben. Es kann sein, dass du gemeinsam mit anderen Volunteers in einem Projekt arbeitest, es kann aber auch sein, dass du der einzige Helfer in der jeweiligen Einrichtung bist.

Die Partnerorganisation bemüht sich sehr, dich in deinem Wunschprojekt unterzubringen und in der Regel klappt es auch. Wo man platziert wird, hängt davon ab, wo gerade Hilfe benötigt wird und manchmal auch, ob du die nötigen Vorkenntnisse hast (z.B. Krankenhäuser). Deshalb kann es vorkommen, dass dir auch ein anderes Projekt vorgeschlagen wird. Bitte beachte, dass wir vorab die Platzierung in einem bestimmten Projekt nicht garantieren können.

Wie sind die Arbeitszeiten in den Projekten geregelt?
Die Arbeitszeiten sind abhängig von den jeweiligen Projekten, in denen du arbeitest. In der Regel engagierst du dich montags bis freitags und hast an den Wochenenden frei.

Wie wird die Unterkunft/Verpflegung geregelt?
In den meisten Programmen sind Einführungstage inklusive. In den meisten Fällen wirst du danach in einer Gastfamilie untergebracht, ansonsten auf dem Gelände des Projektes oder in einem eigenen Apartment. Die Verpflegung erhältst du in der Gastfamilie.

Muss ich vor Abreise ein Visum beantragen?
Ja, in den meisten Fällen musst du ein Visum beantragen.

Welche Kosten kommen noch auf mich zu?
Natürlich hängen die endgültigen Kosten stark von dir selbst ab.
Neben den Programmkosten solltest du auf jeden Fall mit folgenden Kosten rechnen:

Habe ich vor Ort einen Ansprechpartner?
Ja, unsere Partnerorganisation.

Verdiene ich Geld während der Projektarbeit?

Nein, es handelt sich um Freiwilligenarbeit! Das heißt du unterstützt mit deiner Arbeit hilfsbedürftige Menschen und förderst Projekte, die zum Teil gerade genug Geld haben, um die notwendigen Ausgaben zu decken. Erwarte also bitte keine finanzielle Entlohnung für deine Arbeit, sondern sehe es als tolle Chance wertvolle Erfahrungen für dein Leben zu sammeln.

Kann ich auch mit einem Freund/Freundin zusammen vermittelt werden?
Ja, wir können das in einigen Fällen gerne versuchen, jedoch ohne Garantie, dass ihr auch im selben Projekt mitarbeiten könnt.

Gibt es die Möglichkeit während des Aufenthaltes weiter Kindergeld zu beziehen?
In der Regel wird das Kindergeld während eines solchen Aufenthaltes nicht weiter gezahlt. Ob es in deinem Fall möglich ist, müsstest du individuell bei der Familienkasse oder beim Arbeitsamt abklären.

Kann meine dortige Tätigkeit auch als Praktikum gelten?

Das kommt ganz darauf an, welche Kriterien dein Praktikum erfüllen muss, in der Regel aber eher nicht. Auf jeden Fall erhältst du nach Beendigung des Programms ein Zertifikat von into, das bescheinigt, wann und wie lange du an dem Programm teilgenommen hast und was deine Aufgaben waren.

Was sind die nächsten Schritte?
Solltest du dich für einen Auslandsaufenthalt mit into entscheiden, dann fülle das Online-Buchungsformular aus. Du erhältst danach automatisch das Buchungsformular per Email, welches ausgedruckt, unterschrieben und per Fax oder Post an uns zurückgeschickt werden muss. Nach deiner schriftlichen Anmeldung erhältst du weitere Informationen und ggfs. weitere Formulare (hängt von Destination ab) per Email, die ausgefüllt an uns zurückgeschickt werden müssen. Die Anmeldung sollte mindestens 2-3 Monate vor der gewünschten Abreise erfolgen, gerne deutlich früher.
Wir bitten dich um eine Anzahlung von 10% des Programmpreises, direkt nach Buchung. Du bekommst vor Abreise Informationen über das Gastland und zur Beantragung des Visums. Vier Wochen vor deiner Abreise bitten wir um Zahlung des Restbetrages. Dann bist du startklar und es kann losgehen.